29 Mai 2006

Wie repräsentiert man die Schweiz?

In letzter Zeit komme ich nicht so zum Schreiben. Obwohl ich tonneweise Erzählstoff habe. Könnte jede Woche ein ganzes Buch füllen. Aber aus Gründen mangelnder Zeit halt ich mich im Moment kurz. Es bleibt ja in meinem Kopf, ich kann die ganzen anderen Erlebnisse später niederschreiben.

Heute war ich an einer “Chinese Culture Night”, organisiert von AIESEC (Internationale Studenten Organisation). War ganz interessant. Die haben uns ein bisschen was über die verschiedenen Dynastien, die Spezialitäten und berühmte Persönlichkeiten erzählt. Ausserdem konnten wir chinesische Häppchen aus verschiedenen Regionen probieren und uns beim Spielen der Musikinstrumente üben. Auf dem Weg zurück zum Dorm war ich mit Xiu Min noch kurz im Qingqing-Burger Restaurant. Dieses Mal konnte ich einfach nicht wiederstehen und hab heimlich ein paar Fotos geknippst. Mit Blitz ist das „heimlich“ aber nicht so einfach. Klar kam dann auch „wie der Blitz“ eine Angestellte angerauscht und hat mir das verboten. Hab auf doofer Tourist gemacht und gefragt wieso. Antwort? Das ist verboten.
Das kenn ich doch schon von irgendwo her?

Fotos hab ich auf die Flicr-Page geladen. Wunder mich wie lang es noch dauert, bis die mir hier den Zugriff sperren ;-)

Am Anschlagbrett gabs dann – mal wieder zur Abwechslung neben Chinesisch sogar auch auf Englisch – eine Information von CCTV (China Central Television).

Für die Ausstrahlung der Fussballmeisterschaften suchen sie für die 32 Teams Repräsentanten, die irgendeine Darbietung ihrer jeweiligen Nation erbringen. Z.B. Brasilianer, die Samba tanzen oder so. Das wird dann im chinesischen Fernsehen vor den jeweiligen Spielen ausgestrahlt. Hey, wenn die Schweiz schon mal qualifiziert ist, kann ich doch hier in China mal den Patriot mimen und mitmachen. Hab heute zum Jux ein E-Mail zur Bewerbung geschickt. Mal schauen was passiert.

Die Frage ist einfach, wie repräsentiert man die Schweiz? "Döt änä am Bergli..." zu singen wird wohl niemanden vom Hocker reissen.
Gute Vorschläge sind jederzeit willkommen, werd’ sie an CCTV weiterleiten.

26 Mai 2006

Zahn abgebrochen

Am Montag hatte ich einen Zahnunfall. Mir wurde unabsichtlich ein Stück des Schneidezahnes ausgeschlagen. Aus versicherungstechnischen Gründen verzichte ich hier auf eine genauere Erklärung, wie das passiert ist ;-)

Das Ganze ist zwar nicht soo tragisch, aber es sah schon recht bescheuert aus, da mir auf einmal etwa ein Viertel vom Vorderzahn fehlte. Ich habe dann einen Termin mit einem deutschen Zahnarzt hier im Haidian District vereinbart. Die Telefonnummer hatte ich von einem der Aachner Ingenieur Studenten bekommen, da einer von denen kürzlich auch ein Zahnproblem hatte.
Die Klinik machte einen guten Eindruck und auch der Zahnarzt war sehr sympathisch. Er hat mir einen Kunststoffaufsatz , sog. „Komposit“ verpasst. Danach war von dem kaputten Zahn nichts mehr zu sehen. Allerdings bin ich mit dem Ergebnis nicht 100% zufrieden. Ich kann nämlich nicht einmal in einen Apfel beissen, ohne Angst zu haben, dass mein Zahn wieder kaputt geht. Das kanns ja auch nicht sein. Werde mich informieren, ob ein Veneer ratsam ist und wie das genau mit der Versicherung läuft. Ist alles recht umständlich, aber eben, rückgängig lässts sich halt nicht machen.

Die Ironie des ganzen kommt aber noch. Am selben Tag, als mir das passiert ist, einfach viel früher war Xiu Min bei einem koreanischen Zahnarzt, sie hatte ein Problem mit einer Füllung. Als sie mir davon erzählt hatte, zeigte sie mir ihr Gebiss und ich war erstaunt über die vielen Füllungen und Kronen, die sie bereits hatte. Ich habe ihr gesagt, dass ich noch nie etwas an meinen Zähnen habe reparieren lassen müssen.

Ja ja, das nennt man wirklich dumm gelaufen. Aber es gibt Schlimmeres. Wie sagt schon eine alte Volksweisheit: Zähne kommen und gehen mit Schmerzen...



23 Mai 2006

Verboten für Ausländer

Freitagabend bin ich mit Dominik – ein Bekannter aus der Schweiz, der in Beijing arbeitet – nach Dalian geflogen. Nicht mit der Air China, wie ich gedacht hatte, sondern mit der China Southern Airlines. Zum Glück! Diese Fluggesellschaft ist in meinen Augen um Längen besser als Air China. Pünktlich, mehr Komfort und Platz im Flugzeug.

Nach einer Stunde Flug sind wir in Dalian angekommen und sind gleich mal zum Hotel gefahren. Von der boomenden Computer-Stadt haben wir halt nicht mehr viel gesehen, da schon Abend war. Trotzdem haben wir sofort bemerkt, dass es relativ wenig Menschen auf der Strasse hatte. Und das obwohl Dalian 6 Millionen Einwohner zählt. Ausländer habe ich praktisch keine gesehen, während des ganzen Wochenendes sind wir nur etwa fünfen davon begegnet.

Die Stadt ist sehr viel „luftiger“ gebaut, als andere chinesische Städte, die Gebäude sind also grosszügiger verteilt. Ausserdem liegt sie am Meer, was ihr einen gewissen Charme verleit. Eine willkommene Abwechslung zur Hauptstadt Beijing. Verschiedene Gebäude zeigen den ehemals sowjetischen Einfluss auf. Viel anzuschauen gibt’s aber nicht. Wir waren am Renmin Square, Friendship Square, Labour Park und an diversen Strände. Leider war das Wetter nicht so toll. Es war recht kühl und neblig. Also nix mit Baden. Ich hatte versucht, mich vorgängig über Dalian schlau zu informieren. Im Lonely Planet steht aber fast nichts darüber und auch im Internet lassen sich nur schwer Sehenswürdigkeiten ausfindig machen. Ich habe aber zufällig entdeckt, dass es ein Russisch-Japanisches Gefängnis im Süden Dalians geben muss. Die Gegend heisst Lüshun (Port Arthur). An verschiedenen Stellen hiess es zwar, die Gegend sei für Ausländer verboten, aber ich war sofort Feuer und Flamme für einen Ausflug dorthin. Da wir Samstag bereits die meisten Sehenswürdigkeiten abgeklappert hatten, konnte ich auch Dominik von der Idee für Sonntag überzeugen. Nach einiger Suche in einem öffentlichen Internetcafé (das war übrigens vollgestopft mit chinesischen Jugendlichen am Gamen) haben wir den Namen der Busstation Richtung Lüshun gefunden. Allerdings ohne Pinyin, d.h. wie hatten keine Ahnung, wie man den Namen betont. Nach mehreren Versuchen gelang es uns aber, dem nächsten Taxifahrer klarzumachen, wo wir hinwollten. An der Busstation herrschte ein riesiges Chaos, da verkauften Leute Esswaren, verschiedene Busse und Autos fuhren kreuz und quer und alles war natürlich nur auf Chinesisch angeschrieben. Wieder fragte ich mich bei einem Taxifahrer durch und der zeigte dann auf einen Platz oberhalb der Brücke unter welcher wir uns befanden. Keine Ahnung, wie man da hin kommen sollte. In dem Moment rief eine Frau aus einem kleinen alten Bus verschiedene Orte aus; unter anderem auch Lüshun. Okay, wir stiegen also in den Minibus und bezahlten die knapp 1.20 CHF pro Person. Dann hiess es noch eine Weile warten, da der Bus natürlich bis auf die hintersten Plätze besetzt sein musste, dass sich die Fahrt lohnte.

Begleitet von allerlei Geknatter fuhren wir los. Merkwürdige Auffassung von Benzinsparen… Jedes Mal, wenn das Gefährt abwärts fuhr, schaltete der Fahrer den Motor aus und liess den Bus rollen. Nach den ersten paar Kilometern Daherschleichens muss sich der Fahrer aber auf einmal anders besonnen haben, denn nun drückte er mächtig auf die Tube. War froh, als wir nach ca. 40 Minuten heil in Lüshun angekommen sind. Da wir weder Karte noch sonst irgendeine Ahnung von der Gegend hatten, machten wir uns zu Fuss zur Erkundigung auf. Lüshun ist eher ein Dorf als eine Stadt, Wolkenkratzer gibt es hier kaum. Eine Art Märtyrer-Museum haben wir uns angeschaut, als einzige Besucher. Da waren überall Bilder vom Japanisch-Chinesischen Krieg aufgehängt, mit Erläuterungen auf Chinesisch. Auf dem Hof haben wir ein paar Fotos mit einer Kanone geschossen, da drinnen die Kameras nicht erlaubt waren. Ausserdem habe ich mir ein paar Postkarten von Lüshun gekauft.

Mit Hilfe der Bilder auf den Postkarten, haben wir paar Mal bei den Einwohnern nachgefragt, bis wir schliesslich den Weg zum Gefängnis fanden. Es sah ziemlich verlassen aus und so sind wir schnurstracks zum Eingang gelaufen. Eine aufgeregte Dame in Uniform hat mir dann auf Chinesisch gesagt, wir seien Ausländer und dürften das Gefängnis nicht betreten. Wir haben im ersten Moment so getan, als würden wir nix verstehen. Als sie dann aber mittels Funkgerät offenbar Verstärkung einholte und ein anderer Wärter angerannt kam, fragte ich nach dem wieso. Beide entgegneten, Ausländer dürften das Gefängnis nicht betreten. Nochmals: wieso? Als ich wieder dieselbe Antwort erhielt und die uns offenbar so schnell wie möglich loswerden wollten, machten wir uns halt von dannen. Ich liess es mir aber nicht nehmen, ganz schnell ein Foto vom Eingang zu schiessen, nicht ohne bösen Kommentar des Wärters. Auf dem Hof standen übrigens ein paar chinesische Besucher herum, die konnten ohne Probleme alles anschauen.

Wir haben dann ein Taxi angehalten und dem Chauffeur zu verstehen gegeben, dass wir gerne zum Hafen wollten. Der Fahrer wollte gerade los, da kam der Wächter von vorhin angelaufen und sagte ihm, er dürfe uns nicht fahren. Im ersten Moment hat der Taxifahrer gelacht, der dachte wohl, es sei ein Scherz. Aber der Wächter hat sich wiederholt und somit mussten wir allen Ernstes aussteigen. Wir sind dann eben zu Fuss ein paar Hundert Meter gegangen und haben dann ein anderes Taxi angehalten, welches uns zum Hafen brachte. Der Hafen selbst ist aber ebenfalls nicht zugänglich für Ausländer, eine „military sensitive zone“. So haben wir halt vor der Absperrung und nicht hinter der Absperrung aufs Meer geschaut und sind dann weiter zu Fuss Richtung Zentrum.Irgendwo auf dem Trottoir lag das abgezogene Fell eines Hundes (will gar nicht wissen, was mit dem Rest des Tieres passiert ist). Weit und breit keine anderen Ausländer. Im Zentrum angekommen, ist zufällig gerade einer dieser Minibusse Richtung Dalian an uns vorbeigefahren und wir sind eingestiegen. Merkwürdigerweise war das Ticket aber dieses Mal ein bisschen teuerer. Trotz Stehplätze. Der Bus war komplett voll, so mussten Dominik und ich halt stehen. Unbequemer vor allem für Dominik, da er wegen seiner Grösse den Kopf neigen musste, um nicht an der Busdecke anzustossen. Nach etwa 15 Minuten wurde dann aber ein Platz frei und er konnte sitzen. Ich stand noch etwa eine halbe Stunde, dann hatte auch ich einen Sitzplatz.

Zurück in Dalian schauten wir bei einem der unzähligen DVD-Läden vorbei. Scherzeshalber haben wir die Verkäufer, welche übrigens sehr zuvorkommend waren, gefragt, ob sie den Da Vinci Code hätten. Die verblüffende Antwort: in 2 Tagen!

Der Rückflug war wie bereits der Hinflug äusserst angenehm mit der China Southern. Während der Reisezeit habe ich in der China Dailys gelesen, dass dieses Wochenende die Taxipreise erhöht worden waren. Die Teurung des Benzins soll von Taxigesellschaften und den Kunden getragen werden, daher kostet der Kilometer ab sofort 2 anstatt 1.60 Yuan (ca. 35 Rp), der Grundtarif bleibt 10 Yuan. Auf der Fahrt vom Flughafen zurück zur Tsinghua habe ich dass dann auch gleich zu spüren bekommen, anstatt knapp 85 Yuan kostete mich das Ganze fast 100.

Schade war das Wetter so schlecht in Dalian. Aber wir haben das Beste aus der Reise gemacht und haben sogar Lüshun, die "Forbidden City of Dalian" auf abenteuerliche Art erkundigt. Die paar wenigen Fotos, die ich machen durfte, habe ich auf meine Flickr-Seite geladen.

19 Mai 2006

Wochenende in Dalian

Habe heute die DVD mit den Fotos vom Rest der Guilin-Truppe bekommen. Da sind ein paar wunderschöne Bilder drauf. Habe die ebenfalls auf meine Fotoseite geladen.
Dieses Wochenende werde ich dem Smog von Beijing entfliehen und nach Dalian reisen. Am Abend fliege ich mit der Air China zum Gelben Meer. Dalian (und ihr im Westen als "Port Arthur" bekannter Stadtbezirk) ist nur 1h Stunde von der Hauptstadt entfernt. Neben vieler berühmter Strände war die Hafenstadt dank der ausgezeichneten Lage Schauplatz vieler geschichtlicher Ereignisse. Die Sowjetunion und Japan lieferten sich viele Auseinandersetzungen und so gelangte Dalian abwechselnd in die eine und in die andere Hand. In dem Buch "Wild Swans", welches ich im Momente (wenn ich die Zeit finde) am Lesen bin, kommt Dalian ebenfalls vor und zwar als japanischer Marionettenstaat Mandschukuo. Jung Chang beschreibt darin, wie die Chinesen unter der Japanischen und der Sowjetischen Herrschaft gelebt haben. Habe auch bestimmt während des Geschichtsunterrichtes davon gehört, kann mich aber nicht mehr wirklich daran erinnern. Liegt wohl auch daran, dass es für mich nicht so interessant war, China war für mich lange einfach weit entfernt und ich wusste nicht viel darüber. Das ist jetzt anders. Und sowieso, Geschichte aus Büchern ist etwas anderes als Geschichte bei der man selbst mittendrin ist, vor Ort. "Das war also hier, wo damals ..." Freue mich auf den Weekendtrip!

16 Mai 2006

Sicheres Reisen in China/Trainingsanzug als Schuluniform?

Reisen in China ist relativ gefahrlos. China selbst gilt für übliche Verbrechen als wenig gefährliches Land. Undenkbar für mich in vielen andern Ländern abends mit einer Freundin durch die Strassen zu schlendern, als Frau alleine ein Taxi zu nehmen und auch sonst ab und zu alleine die Gegend zu erkunden. Aber woran liegt das? Ist es tatsächlich die Abschreckung durch knallharte Strafen, die hier den Übeltätern drohen? Oder sind Chinesen einfach friedliebendere Menschen?

Wenig Verbrechen wegen der extremen Strafen, kann das wirklich sein? Stimmt mich auf jeden Fall nachdenklich. Funktioniert die Menschheit wirklich so? Und zu welchem Preis? China ist das Land mit den weltweit meisten Hinrichtungen. 2005 waren dies mindestens 1.770 Hinrichtungen, wobei einem chinesischen Rechtsexperten zufolge die tatsächliche Zahl bei etwa 8.000 gelegen habe. China verhängt für 68 Delikte die Todesstrafe, darunter gewaltlose Delikte wie Steuerhinterziehung, Unterschlagung oder Drogenvergehen.

Was mir sehr aufgefallen ist, ist die Polizeipräsenz überall. Wobei „Polizei“ allerdings ein etwas übertriebener Ausdruck hierfür ist. In den meisten Fällen sind es sehr junge Chinesen (wobei das Alter von Asiaten zu schätzen so eine Sache ist), ich denke nicht älter als 20. Welche jeweils recht gelangweilt in der Uniform herumstehen. Frage mich, ob die tatsächlich eingreifen würden, wenn man z.B. auf der Strasse beraubt wird. Neben meinem Schulgebäude steht seit den Maiferien auch plötzlich ein gläserner Kasten mit einem Wachmann oder eben Wachjungen in Uniform drin. Der schliesst auch jeweils das Tor, welches die Highschool-Schüler von den Sprachschülern trennt. Völlig unsinnig. Der Weg der Highschool-Students führt nämlich an unserer Schule vorbei. Was soll also ein Tor mitten im Universitätsgelände bringen?

Was ich sehr witzig finde, sind übrigens die Schuluniformen hier. Das sind nämlich Trainingsanzüge. Je nach Schuljahr in einer andern Farbe. Welche die niedrige und welche die höhere Klasse ist, habe ich bis jetzt noch nicht erraten. Es gibt aber 6 verschiedene Stufen, das hab ich rausgefunden und 6 Jahre geht dauert auch die Highschool. Auf meinen Fotos vor dem Schulgebäude habe ich 5 davon erwischt.

10 Mai 2006

Die Regenmacher

Gestern hat’s den ganzen Tag "geschifft". Habe mich noch darüber gewundert, denn seit ich hier bin (und das sind schon immerhin fast 3 Monate), hat es erst dreimal geregnet. Und das auch nur kurz. Des Rätsels Lösung folgte am Abend, als ich mit einem Schweizer Bekannten Essen ging. Der erzählte mir, er hätte in der Online-NZZ gelesen, dass auf Grund der miserablen Luft hier in Beijing künstlich Regen erzeugt worden war. Unglaublich, aber in China wundert mich nicht mehr viel. Habe im Internet nachgeschaut (leider habe ich kein NZZ-Online-Abo) und tatsächlich folgenden Artikel in der BAZ gefunden:

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Regen-Raketen beseitigen Staub und Smog in Peking

Peking. DPA/baz. Nach der anhaltenden Dürre und den Sandstürmen in Nordchina haben die Behörden in Peking mit künstlichem Regen für vorübergehende Erleichterung gesorgt. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete am Freitag, in sechs Bezirken und Gemeinden seien Raketen mit Silberjodid in die Wolken geschossen worden, um diese zu "impfen" und die Niederschläge auszulösen. Es seien die stärksten Regenfälle dieses Frühjahres geworden.
Der Regen habe den Staub und Smog beseitigt und die schlechte Luftqualität in der 15 Millionen Einwohner zählenden Metropole wieder verbessert. Die Regenmacher hätten ferner die Auswirkungen der Trockenheit gemildert, die in der Provinz Hebei um die Hauptstadt herum die schlimmste seit 55 Jahren ist. Wegen mangelnder Niederschläge leiden mehr als 10 Millionen Menschen unter Trinkwassermangel. Durch die Dürre und zunehmende Wüstenbildung in China waren seit Februar zehn Sandstürme über Nordchina gezogen.
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Tatsächlich strahlte heute die Sonne wieder am Himmel, anstelle der üblichen Dunstglocke. Aber dafür hat es sehr heftig gewindet.
Würde mich übrigens nicht wundern, wenn bald eine Anti-Wind-Maschine gebaut wird oder ein überdimensionaler Sonnenschirm, der die ganzen sonnenscheuen Pekinger vor der Strahlung resp. Bräunung schützt.

07 Mai 2006

Hotpot

Freitag war ich in einem Salsakurs-Lokal. Der Lehrer dort, David Huo, hat letztes Jahr am Salsa World Cup China vertreten. Die Aufnahmen davon liefen dort im Fernseher, unterbrochen. Aber er tanzt wirklich sehr beeindruckend. Danach gings weiter in’s Suzie Wong, eine bekannte Bar oder eher Club hier in Beijing. Vielleicht lag’s daran, dass ich noch ziemlich müde von der Biketour war, aber die sehen-und-gesehen-werden und Möchtegerne-VIP-Szene brachte mich überhaupt nicht in Stimmung zum Feiern. Bin recht früh wieder abgerauscht.

Samstag hab ich nicht viel gemacht. Geschlafen und gelernt. Abends war ich mit Xiu Min Koreanisch essen. Wundere mich jedes Mal, wie viel diese zierlichen Koreaner jeweils verputzen. Xiu Min hat gleich eine Doppelportion BBQ-Fleisch mit Gemüse verschlungen Die müssen irgendwie ein anderes Verdauungssystem haben. Ich war nach einem Teller undefinierbarem Seafood (gemäss Xiu Min irgendein Tier aus dem Meer mit dreieckigem Kopf und mehreren Armen, aber kein Tintenfisch… ?) pappsatt.

Ja, ich weiss, ich schreibe verhältnismässig viel über das Essen hier in China. Aber, das Thema nimmt hier nun mal eine ganz andere Stellung ein. Es ist nicht nur Nahrungsaufnahme sondern auch ein Erlebnis. Hier gibt es soo viele verschiedene Dinge in den verschiedensten Variationen zu probieren und das alles für umgerechnet wenige Franken. Koreanisch, Vietnamesisch, Mongolisch, Indisch, Chinesisch, Thailändisch, Russisch, Japanisch, in der Schweiz kostet das ein Vermögen. Daher die Faszination.

Apropos. Am Sonntag hat mich Frank zum Essen eingeladen. Da ich am Nachmittag mit Xiu Min im Wudaokou Market Schuhe kaufen war (ich brauchte dringend neue Sneakers, im Schlamm der Biketour hatten sich meine in ihre Einzelteile aufgelöst), hab ich sie gleich mitgenommen. Wir waren in einem ausgezeichneten Hotpot-Restaurant. Hotpot wird oft verglichen mit Fondue Chinoise. Ist aber etwas anderes. In einer würzigen Suppe (unsere war mit Tomaten) lässt man verschiedene Zutaten kochen und fischt die dann jeweils aus dem Topf raus. Wir hatten einen riesen Fisch und als Beilagen (wurde dann auch zur Suppe dazugegeben) irgendeinen Pilz, Fleisch und verschiedene Gemüse. Hat super geschmeckt.

Ich habe dann noch eine chinesische DVD gekauft namens „Der Mythos“ (man kann die auch auf Englisch schauen), die anscheinend sehr gut sein soll. Ausserdem konnte ich dem Film „Der letzte Kaiser“ nicht widerstehen. Der wurde nämlich in der Verbotenen Stadt gedreht. Er erhielt als erste westliche Produktion eine Drehgenehmigung, mittlerweilen sind keine Filmaufnahmen mehr erlaubt.

04 Mai 2006

Reisterrassen von Longsheng

06:30 Uhr, Zeit zum Aufstehen. Am Frühstückstisch hätte ich einen Kaffee wirklich gut gebrauchen können. Gabs aber nicht. Ist hier in China sowieso schwer zu bekommen. Dann halt Sojamilch und Grüntee. Heute stand die Besichtigung der Reisterrassen auf dem Plan. Mit einer Stunde Verspätung – der Bus war nirgends – gings die 2.5 stündige Fahrt los. Der letzte Teil der Fahrt führte in Schwindel erregender Höhe über kurvenreiche Strassen. Zum Glück bin ich mir das von den Snowboard-Ausflügen in der Schweiz gewöhnt. In Longsheng mussten wir in einen öffentlichen Bus umsteigen. Hier sind die Zhuang-, Yao- und Maionationalitäten ansässig. In China gibt es 56 Nationalitäten, wobei die Han über 90% ausmachen. Verständigen kann man sich aber in Mandarin. Was allerdings verwirrt ist die Tatsache, dass sie in ihrem Dialekt „shi“, also 10, als „si“ aussprechen, was 4 bedeutet. Als ich während der Wartezeit auf den Bus nach dem Preis für Postkarten gefragt habe, bekam ich als Antwort „si“. dies aber mit dem gekreuzten Fingerzeichen, welches 10 bedeutet. Hey, das ist doch mal ein Beispiel für eine inkongruente Nachricht. Hab also doch noch nicht alles vom Kommunikations-Unterricht vergessen ;-)

Die Reisterrassen sind nicht mit dem Bus zu erreichen. Man kann nur bis zu einem bestimmten Punkt fahren, aber dort gilt es Treppen zu steigen. Und zwar steile. Eine halbe Stunde und viele Ächz’er später waren wir alle am Gipfel angekommen. Hier hatte man eine sehr gute Aussicht über die unzähligen Terrassenfelder. Sie zählen zu den grössten zusammenhängenden Reisfeldern der Welt und wurden vor über 700 Jahren angelegt. Im Volksmund "Terrassen des Drachenknochens" genannt und ein wahres Wunderwerk.

Auf dem Weg zurück haben wir in einem kleinen Restaurant die Spezialität „Bambusreis“ gekostet. Das ist wie der Name schon sagt in einem Bambusrohr gedämpfter Reis. Um diesen zu essen, muss man das Rohr aufbrechen, darin befindet sich der klebrige leicht süsslich schmeckende Reis, den man mit den Stäbchen herausklaubt. Hmmm, himmlisch! Schade gibt’s den nicht in Beijing.

Wir sind dann die unzähligen Stufen wieder heruntergestiegen und mit dem Bus Richtung Flughafen gefahren. Theoretisch sollte unser Flugzeug um 17:40 fliegen. Aber erstens sind wir in China und zweitens heisst die Fluggesellschaft Air China. In Tat und Wahrheit wurde es nach 20 Uhr, bis die Maschine endlich abhob. Den grössten Teil vom Donnerstag haben wir also sitzend (wartender-, fahrender- und fliegenderweise) verbracht. War froh, als wir dann um die 23 Uhr endlich ankamen. Aber auch etwas traurig, dass die Ferien schon fast vorbei sind. Die Cycle China Tour fand ich toll: die Orte waren einmalig, die Gruppe super, die Hotels okay. Einzig unser Tourguide Stephanie war eine Katastrophe. Die hatte von nix eine Ahnung. Einmal ist sie sogar verloren gegangen und wir haben die Biketour alleine bewältigt. Ohne Frank und seinem Chinesisch wären wir alle ganz schön aufgeschmissen gewesen.
Das war schade. Ein guter Tourguide hätte alles noch einmaliger gestalten können.

Dennoch bin ich begeistert von der Reise zurückgekommen. Überwältigt von der Schönheit der Landschaft. Wenn ich mir die Fotos anschaue, kann ich noch immer nicht glauben, dass ich tatsächlich dort war…. Wo ai Guilin

03 Mai 2006

Elephant Trunk Hill

Morgens habe ich mich heute Sergio und Oliver angeschlossen, die sich ein Western-Breakfast gegönnt haben. Also auch einmal Orangensaft, Brot und Müsli. Schliesslich brauchte ich eine richtige Stärkung. Zurück im Hotel gab’s jede Menge Ärger, da Christy und auch Sergio die hoteleignen Handtücher zum Säubern ihrer Schuhe benutzt hatten. Die Tücher waren voll Schlamm. Das Hotel wollte allen Ernstes 60 Yuan pro Handtuch, da sie den Schmutz angeblich nicht mehr herausbekommen würden. Ein riesen Hin und Her. Wir einigten uns darauf, dass sie die Tücher erst mal waschen sollten und danach weiter schauen würden. Mit den Mountainbikes gings dann durch kleine Dörfer durch die verlassene Landschaft. Wir machten Bekanntschaft mit ein paar chinesischen Kindern, die sehr viel Spass mit uns „Langnasen“ hatten. Dann fuhren wir zum Hotel zurück. Diskussionen wegen der Tücher. So was wie Bleichen kannten die offenbar nicht, oder wollten es nicht kenne. Wie auch immer, schlussendlich wurden die Tücher von den „Übeltätern“ dann wutschnaubend bezahlt und wir sind mit dem Bus zurück nach Guilin.

Der Elephant-Trunk-Hill (sorry, schon wieder Englisch, aber „Elefantenrüssel-Berg“ tönt bescheuert) war nicht weit vom Hotel entfernt und so sind wir zu Fuss dorthin. Hier wimmelte es wieder von asiatischen Touristen. Ein Foto ohne Unmengen nicht-gewollter Statisten mit drauf erforderte ganz schön Geduld. Bei der Aussicht ist einem das aber auch egal.

Auf dem Weg zurück sind wir an einem dieser Open-air-Fitnessplätzen vorbeigekommen. Hier gibt es ein paar einfache Fitnessgeräte wo die Chinesen mit todernsten Gesichtern „trainieren“, auch wenn sie die kuriosesten Übungen und Verrenkungen machen. Darüber muss ich jedes Mal lachen. Wir haben die Geräte auch ausprobiert und sehr viel Spass gehabt. Christy hat Fotos davon gemacht und gesagt, sie werde die Bilder ihren Schülern zeigen und ihnen damit erklären, wieso die Chinesen so schlank sind.

Abends waren wir in einem extrem heruntergekommenen Restaurant, welches Stephanie ausgesucht hatte. Es war zwar voller Leute (hier in China ein wichtiger Indikator) aber überall war es dreckig. Wir haben trotzdem gegessen und sind dann aber weiter zu einer Art Flanierstrasse. In einem der unzähligen Cafes wollten wir alle zusammen noch was trinken. Kaum standen wir drinnen, legte auf einmal jemand seinen Arm um meine Schultern. Ich drehte mich verwundert um und sah… Ross! Einen Mitschüler aus meiner Klasse an der Tsinghua Uni. Ein riesen Zufall! Wir lachten beide los und wir tauschten sofort unsere Guilin und Yangshuo – Erfahrungen aus. Zurück am Tisch bei den andern erzählt mir Frank dann, dass man in China 4 Ereignisse als zum Feiern wertvoll erachtet: Frühlingsfest, Hochzeit, Gute Noten und das unerwartete Treffen eines Freundes.

02 Mai 2006

Drecking-Tour

Heute sind wir vor acht Uhr aufgestanden. Es gab auch hier chinesisches Frühstück. Habe heute Sojamilch probiert. Schmeckt gar nicht schlecht. Ausserdem essen die hier auch gebackenen Kürbis, der ist sehr lecker. Draussen hat es geregnet. Wir haben uns also alle einen Regenponcho gekauft sind sind zum Fahrradverleih gelaufen. Hier hat es auf einmal nicht mehr geregnet. Wir haben die Mountainbikes ausgeliehen und sind losgedüst. Die ersten 10 Minuten waren höllisch. Unsere Hintern schmerzten noch von gestern. Erst fuhren wir im schrecklich nervigen Stadtverkehr („Wer kann lauter hupen?“ scheint mir das Motto hier), dann auf verlassenen Wegen auf dem Land. Eine sehr holprige und schlammige Angelegenheit. Innert kürzester Zeit waren wir alle voll Dreck. Die gesamte Gegend besteht aus hohen grün bewachsenen Hügeln und Felsen, durchzogen von einem ruhigen Fluss, inmitten malerischer Dörfer und Reisfelder. Man fühlt sich wie in eine andere Welt versetzt. Um uns herum keine Touristen, nur Reisbauern, Wasserbüffel, Frauen, die im Fluss ihre Wäsche waschen, Hühner, Dorfbewohner. Traumhaft. Eine ganz andere Seite Chinas und ein krasser Gegensatz zur Metropole Beijing.

In einem kleinen Dörfchen haben wir eine Bambusboot-Fahrt unternommen. Sehr entspannend und angenehm. Danach gings wieder weiter mit den Fahrrädern. In einem andern Dörfchen assen wir zu Mittag. Allerdings mussten wir uns zuerst draussen waschen. Anweisung des Restaurants. Die Einwohner stellten uns ein paar Wassereimer hin und schauten uns Schlammtouristen mit verwunderten Blicken an. Beim Essen schaute ich mir die PET-Wasserflasche etwas genauer an. Da war ein Chinese abgebildet, der mir sehr bekannt vorkam. Frank bestätigte, dass es Wang Lee Hom war, der Sänger, dessen Lieder mir gut gefallen.

Ich versuchte zum ersten Mal Schnecken. So grosse schwarze, die man mit einem Zahnstocher herauspickt. Fand ich nicht so toll, eine davon hat mir gereicht.

Moonhill hiess die nächste Station. Das waren nochmals etwa 1.5 h Biking. Hier wimmelte es nur so von Touristen. Allerdings nur Asiatische. Beim Moonhill gab’s eine Schlammgrotte, wo man ein Schlammbad nehmen konnte. Davon hatten wir während unserer Bikingtour aber schon genug abbekommen. Ausserdem waren wir ziemlich müde. Nach einer kurzen Pause sind wir zurück nach Yangshuo gefahren. Auf einem kürzeren Weg von 1.5 Stunden.

Abends waren wir Jiaozi essen. Kurzfristig kam unser Tourguide dann mit der Idee auf, an ein Theater am See anzuschauen. Auf dem Weg dahin sind war aber im Stau stecken geblieben und es war so spät, dass wir das dann abgeblasen haben. Also gings halt in eine Bar. Hier gabs Livemusik und Frank veranlasste den Sänger sogar dazu, ein Lied von Wang Lee Hom zu singen.

01 Mai 2006

1. Mai, Tag der (Bein-)Arbeit

Habe geschlafen wie ein Stein. Christy meinte zwar, das Bett sei sehr hart. Mir allerdings kam es, im Vergleich zu dem in der Uni, vor wie ein Wasserbett. 08:30 gings los mit chinesischem Frühstück: Nudelsuppe mit Fleisch, Reissuppe, Mantou (eine Art Brötchen, aber ohne Geschmack), Tee und Trinkyoghurt. Mein erstes chinesisches Frühstück. Nicht der grosse Knall, aber ganz in Ordnung. Frisch gestärkt sind war mit einem Bus zum Crowncave gefahren. Der Name kommt von der Form, die einer Krone chinesischer Kaiser ähnlich sieht. In dieser riesigen Tropfsteinhöhle (12 km) konnten wir mit einem Boot durch kleine Gänge fahren und danach zu Fuss das Gestein bewundern. Total unpassend war ein gläserner Lift, welchen die dort eingebaut hatten. Topmodern und völlig fehl am Platz diente der einfach dazu, aus erhöhter Sicht (ca. 30 m) einen Ausblick über eine der Grotten zu haben. Kam mir vor wie in einem Science Fiction Abenteuer à la Star Wars.

Nach dem Crown Cave sind wir mit einem kleinen Boot den Fluss Li heruntergefahren. Guilin bezeichnet man in China auch als Landschaft Nr. 1 auf der Welt. Ich weiss jetzt wieso. Es ist unbeschreiblich schön hier, traumhaft, atemberaubend. Zwar war es recht neblig und die Sicht daher etwas beschränkt, aber das gab der Hügellandschaft um uns einen noch verträumteren Eindruck. Viele chinesische Dichter holen sich hier ihre Inspirationen. Jedoch glaube ich, dass kein Wort die Schönheit und die Atmosphäre Gulilin’s beschreiben kann. Fotos
Das muss man einfach mit eigenen Augen gesehen haben. Einer der Dichter beschreibt Guilin folgendermassen: „Die Landschaft ist so wunderschön, dass man glaubt im Land der Unsterblichkeit zu sein“. Tatsächlich fühlt man sich hier in ein Märchen versetzt…

Nach der Bootsfahrt sind wir noch ein paar Stunden am Flussufer entlang gelaufen. Über Stock und Stein, im wahrsten Sinne des Wortes. An einer Stelle mündet ein kleiner Fluss in den Li und es gibt keine Brücke um weiterzukommen. Allerdings haben ein paar Kids dort ein selbstgebautes Bambusfloss. Für die Benutzung zur Überquerung wollten sie aber je 1 Yuan. Wegzoll von 8 Jährigen, woher sie das wohl haben? Schon aus Prinzip hatten wir keine Lust zu zahlen und haben daher versucht querfeldein im Wald einen andern Übergang zu finden. Nach etwa 10 Minuten, einigen Mückenstichen, mehreren Kratzern von Sträuchern und noch dreckigeren Schuhen später, mussten wir doch nachgeben. Wir haben zähneknirschend bezahlt. Zu Mittag haben wir in einem kleinen Dörfchen gegessen. Die hygienischen Zustände dort hätten wohl den meisten den Appetit genommen, aber ich habe mich schon lange daran gewöhnt. So lange das Essen gekocht ist kein Problem.

Am Abends gings’ mit dem Bus nach Yangshuo, ein Touristenmekka. Aber von der angenehmen Sorte. Es ist nämlich eine Art Dorf mit kleinen Strassen und Lädchen. Ein krasser Gegensatz zu Beijing wo alles so weit auseinander liegt und zu Fuss nicht zu bewältigen ist. Hier haben wir auch die lokale Spezialität Bierfisch gegessen. Abgesehen von den unzähligen Gräten sehr lecker. Zum Abschluss waren wir noch in einer Bar was trinken und danach zurück ins Hotel. Ich war hundemüde. Umso mehr habe ich die Hoteldusche genossen. Endlich ein „normaler“ Wasserstrahl, nicht dieses „Geplätscher“ und auch richtig heisses Wasser!