1. Mai, Tag der (Bein-)Arbeit
Habe geschlafen wie ein Stein. Christy meinte zwar, das Bett sei sehr hart. Mir allerdings kam es, im Vergleich zu dem in der Uni, vor wie ein Wasserbett. 08:30 gings los mit chinesischem Frühstück: Nudelsuppe mit Fleisch, Reissuppe, Mantou (eine Art Brötchen, aber ohne Geschmack), Tee und Trinkyoghurt. Mein erstes chinesisches Frühstück. Nicht der grosse Knall, aber ganz in Ordnung. Frisch gestärkt sind war mit einem Bus zum Crowncave gefahren. Der Name kommt von der Form, die einer Krone chinesischer Kaiser ähnlich sieht. In dieser riesigen Tropfsteinhöhle (12 km) konnten wir mit einem Boot durch kleine Gänge fahren und danach zu Fuss das Gestein bewundern. Total unpassend war ein gläserner Lift, welchen die dort eingebaut hatten. Topmodern und völlig fehl am Platz diente der einfach dazu, aus erhöhter Sicht (ca. 30 m) einen Ausblick über eine der Grotten zu haben. Kam mir vor wie in einem Science Fiction Abenteuer à la Star Wars.
Nach dem Crown Cave sind wir mit einem kleinen Boot den Fluss Li heruntergefahren. Guilin bezeichnet man in China auch als Landschaft Nr. 1 auf der Welt. Ich weiss jetzt wieso. Es ist unbeschreiblich schön hier, traumhaft, atemberaubend. Zwar war es recht neblig und die Sicht daher etwas beschränkt, aber das gab der Hügellandschaft um uns einen noch verträumteren Eindruck. Viele chinesische Dichter holen sich hier ihre Inspirationen. Jedoch glaube ich, dass kein Wort die Schönheit und die Atmosphäre Gulilin’s beschreiben kann. Fotos
Das muss man einfach mit eigenen Augen gesehen haben. Einer der Dichter beschreibt Guilin folgendermassen:
Am Abends gings’ mit dem Bus nach Yangshuo, ein Touristenmekka. Aber von der angenehmen Sorte. Es ist nämlich eine Art Dorf mit kleinen Strassen und Lädchen. Ein krasser Gegensatz zu Beijing wo alles so weit auseinander liegt und zu Fuss nicht zu bewältigen ist. Hier haben wir auch die lokale Spezialität Bierfisch gegessen. Abgesehen von den unzähligen Gräten sehr lecker. Zum Abschluss waren wir noch in einer Bar was trinken und danach zurück ins Hotel. Ich war hundemüde. Umso mehr habe ich die Hoteldusche genossen. Endlich ein „normaler“ Wasserstrahl, nicht dieses „Geplätscher“ und auch richtig heisses Wasser!

2 Comments:
Gruss von deinem D. :)
Interessant!
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